Robert Schiffermüller

Robert Schiffermüller – unser „Schiffus“ – verstorben!

Eine Institution des Freinbergs ist heimgegangen. Robert Schiffermüller ist am 11. Juni 2026 - im 95. Lebensjahr verstorben. Schiffus – wie wir ihn nannten - hat neben den Jesuiten wie z. B. P. Paul und P. Platzgummer, die hier gewirkt haben, Generationen von Schülern geprägt. Er war das gewisse „etwas“, was das Aloisianum ausgemacht hat. Er war von 1966 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1993 als Lehrer und Heimleiter am Aloisianum aktiv.

Das Begräbnis findet am 19. Juni um 10.30 Uhr in Kirchberg b. Kremsmünster statt! RIP

Anbei ein kurzer Auszug aus seinem Lebenslauf, formuliert von seinem Sohn Ambros Gruber:

Geboren wurde er am 12. Mai 1932 in Thalheim, Oberösterreich, als zweites Kind von August und Maria Schiffermüller. Robert wuchs in einer sehr gläubigen Familie auf.

Sein Vater August war Handelsarbeiter in Wels und arbeitete nach dem Kriegsdienst und der Kriegsgefangenschaft in Russland anschließend wieder Handelsarbeiter beim Lebensmittelgroßhändler Stadlbauer in Wels. Seine Mutter Maria Schiffermüller, geborene Doppler, kümmerte sich um ihn und seine zwei Geschwister, den älteren Bruder, August, geboren 1931, und die jüngere Schwester, Katharina, genannt Käthe, geboren 1933.

Von 1938 bis 1942 besuchte er die Volksschule in Thalheim bei Wels, von 1942 bis 1947 die Knabenhauptschule in Wels.
Gleich danach trat er eine kaufmännische Lehre in Wels bei der Firma Julius Meinl A.G. an, die er mit der Kaufmannsgehilfenprüfung am 14.09.1950 abschloss.
Sein Vater ermöglichte ihm den Besuch der Bundeslehrerbildungsanstalt in Linz, wo er 1954 die Reifeprüfung ablegte.
1954/55 war er Lehrer an der gewerblichen Berufsschule in Wels und von 1955-1959 Lehrer an den Volksschulen Asten, Markt St. Florian und an der Hauptschule Markt St. Florian.
1959-1965 absolvierte er ein Studium Geschichte und Germanistik, zunächst ein Jahr lang in Wien, dann an der Universität Innsbruck. Dort lernte er den Jesuitenpater Helmut Platzgumer kennen, mit dem ihn zeitlebens eine tiefe Freundschaft verband.
Von 1966 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1993 war Robert Lehrer und Heimleiter am Gymnasium der Jesuiten, Kollegium Aloisianum, in Linz. Pater Platzgumer war lange Zeit dort Direktor, und auch mit dem Musiklehrer Pater Paul Mühlberger verband ihn eine tiefe und lebenslange Freundschaft.

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